Kuenzlen & Samtlebe auf der Spur der Steine - ein Besuch in der Schillat Höhle

Viele unserer Kunden lernen ein kleinkörniges dunkelgraues Splittmaterial auf ihrer Baustelle kennen, das als sogenanntes Splittbett bei vielen Pflasterflächen zum Aufbau gehört. Einige haben auch schon Gestaltungssteine und Wasserbausteine bei größeren Teichanlagen gesehen. Die Wenigsten wissen jedoch, dass dieses Material aus dem Süntel stammt.

Da dies auch vor allem unseren jüngeren Mitarbeitern und Auszubildenden so ging, haben wir einen kleinen Betriebsausflug „auf der Spur der Steine“ organisiert.

Unsere Fahrt führte uns zum Riesenberg-Steinbruch bei Langenfeld:
Der Steinbruch Segelhorst/Langenfeld ist seit 1902 in Betrieb, Dort wird oolithischer Kalkstein von großer Härte gewonnen, der vor 200 Millionen Jahren in einer seichten, von Korallen übersäten Meeresbucht entstanden ist.

Der Steinbruch kann etwa eine Million Tonnen versandfertiges Material im Jahr zur Verfügung stellen. Das Produktspektrum reicht von Splitten unterschiedlicher Körnung über Grobschotter bis hin zu Felsbrocken und Wasserbausteinen.

Unsere Fahrer kennen den Steinbruch gut, denn sie haben schon oft unter z.T. abenteuerlichen Bedingungen dort Gestaltungssteine geholt. Es gab sogar schon Kunden, die sich „Ihre“ Steine vor Ort ausgesucht haben.


Im Zuge der Sprengarbeiten wurde 1992 im Riesenberg-Steinbruch eine Höhle entdeckt und von 1998 bis 2004 zur Schauhöhle ausgebaut, die sogenannte Schillat-Höhle. 

Nachdem wir uns im Landfrauencafe mit einer Reihe hervorragender Torten gestärkt hatten, ging es hinab in die Höhle.

Versehen mit Schutzhelmen gelangten wir mit einem verglasten Aufzug , der einen direkten Blick auf die Gesteinsschichten bietet, 45m tief direkt in die Höhle.

Ein versierter Führer (Herr Kollmeyer, ehemals Betriebsleiter in Steinbergen) erläuterte anschaulich die Besonderheiten der Schillat-Höhle und mußte zahlreiche Fragen unserer interessierten Mitarbeiter beantworten.

Die Schillat-Höhle, geformt als unterirdischer Fluß durch das Schmelzwasser mehrerer Eiszeiten, bietet einen Einblick in Tropfsteine, Mineralien und Fossilien aus dem Weserbergland. In einem Höhlenabschnitt gibt es orginalgetreue Repliken von Wandmalereien und am Ende der Höhle eröffnet sich der Blick „in den mit funkelnden Kalzitkristallen übersäten Märchenwald“ .

In einer 3D-Diashow wurden uns außerdem noch das Innere der benachbarten Riesenberghöhle mit ihren wunderschönen Gesteinsformationen gezeigt. Diese steht unter Naturschutz, um die vielfältigen Tropfsteinbildungen nicht zu gefährden und wird nur zwei mal pro Jahr zu wissenschaftlichen Zwecken von Fachleuten untersucht .

Es war für alle ein interessanter Ausflug. In Zukunft schauen wir mit anderen Augen auf dieses „unscheinbare“ graue Splittmaterial und wissen vielleicht die Schönheit unserer „Gestaltungssteine“ noch intensiver zu würdigen. Wir haben gelernt, wieviele Jahrmillionen an Zeit es sie schon vor uns gab.




Kuenzlen & Samtlebe GmbH, Molkereist. 65, 30826 Garbsen, Tel.:05131/54932 Datenschutz
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